Und plötzlich ist Nr 3 da

Triggerwarnung: Geburtstrauma, Krampfanfall

Am 25.12.2018 wurde bei 36+6 unser zweites kleines Riesenwunder geboren. Sie* ist mega süß und genauso perfekt wie Nr 12! Weiterlesen

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Auf ein Neues, nur irgendwie anders…

Es geht wieder los, wir starten unseren Weg in Richtung Kind 2. Naja, genau genommen setzen wir ihn fort, denn wir haben ihn ja schon gemeinsam mit dem Weg zu unserem Wunder Nummer 1 begonnen. Im nächsten Zyklus soll es, wenn alles passt, einen Kryotransfer eines Embryos aus einer Eizelle von K. in den Uterus von M. geben. Die* hoffentlich zukünftige Bauchbewohnerin* wartet, da wir 2015 die IVF, Punktion etc. bei uns beiden gleichzeitig durchgeführt haben, in unserem Institut in Barcelona darauf, dass wir sie* abholen kommen. Über diese Vorgehensweise sind wir aktuell sehr froh, denn die Vorstellung, jetzt eine Stimulation durchzuführen und insbesondere, so lange in Barcelona zu sein, wäre äußerst stressig und anstrengend für uns. So machen wir einen (hoffentlich) netten dreitägigen Kurztrip zu dritt, und haben danach noch einen gemütlichen Tag zu Hause, bevor M. wieder arbeiten muss. So der Plan, wenn zeitlich alles passt. Da M.s Zyklus aber recht regelmäßig ist, sind wir guter Dinge.

Die Prozedur ist die gleiche, die K. für Kind 1 absolviert hat: Mit Zyklusbeginn Estradiol-Pflaster, nach einer Woche Ultraschall hier in Deutschland zum Check, ob sich das Endometrium gut aufgebaut hat, und wenn das der Fall ist, fünf Tage vor dem geplanten Transferdatum Start der Progesteroneinnahme, alle acht Stunden. Die Medikamente dafür haben wir bereits per Post vom Institut erhalten. Das ganze geht dann nach dem Embryotransfer genau so weiter bis zum Testtermin. Sollte der Test positiv sein, erhöht sich die Dosis und wird dann weitere acht Wochen fortgeführt, das wäre dann bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche.

Das Aufschreiben dieser Prozedur erinnert mich (K.) sehr an die Frühschwangerschaft mit unserem riesengroßen Wunder, das gerade selig auf mir schläft. Unfassbar, dass wir nach der ganzen Unsicherheit und dem Zittern eigentlich die gesamte erste Hälfte der Schwangerschaft, jetzt so eine glückliche Familie sind. Es ist nicht zu glauben, dass wir unser Kind nicht schon immer kennen, denn sie gehört doch zu uns und ist doch gefühlt schon immer da!

Wir sind sehr gespannt darauf, wie wir mit den „vertauschten“ Rollen bei Kind 2 so klar kommen werden. Und wir können uns noch nicht vorstellen, wie wir ein anderes Kind genauso lieben können wie unser erstes… Aber da vertrauen wir einfach mal auf die Erfahrungsberichte von anderen, die ausnahmslos berichten, dass einfach nochmal genauso viel Liebe hinzu kommt. Wir konnten uns ja vor Kind 1 auch nicht vorstellen, einen Menschen außer uns gegenseitig so sehr zu lieben, und jetzt ist es so. ❤️

Also mal sehen, was der Weg so bereit hält für uns, hier wird es jedenfalls wieder etwas öfter Updates geben demnächst – hoffentlich! 😄

2017: Von Aww bis Zeichensprache

2017 war ein verrücktes Jahr! 😊 Ein positiv verrücktes und wunderschönes Jahr. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll… Dieses Jahr hat sich unser Leben so fundamental verändert, denn wir wurden am dritten Januar Eltern unseres kleinen Wunders. Außerdem haben wir (nochmal)  geheiratet und unbeschreiblich viele Dinge zum ersten Mal getan/erlebt. Aber von vorne:

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Geburtsbericht

Die Geburt unserer Tochter begann am errechneten Termin (2. Januar) kurz nach Mitternacht, als wir gerade schlafen gehen wollten, mit Wehen. Diese waren noch ganz gut auszuhalten, aber für mich (K.) war an Schlaf nicht mehr zu denken. M. ist eine Weile mit mir wach geblieben, wir haben noch etwas gegessen und als die Wehen nach einigen Stunden immer noch nicht häufiger oder heftiger wurden, konnte ich sie überzeugen, dass wenigstens sie sich ein bisschen Schlaf holt. Da es der errechnete Geburtstermin war, hatten wir an diesem Tag vormittags Termin zur Kontrolle bei der Frauenärztin, wo wir dann trotz Wehen hingegangen sind, weil die Wehen immer noch nicht krankenhausreif waren und wir uns davon Informationen zur Art der Wehen (es hätten ja auch noch Vorwehen oder ähnliches sein können) und natürlich, ob es dem Baby gut geht, erhofften. Das CTG zeigte dann alle zehn Minuten Wehen und super Herztöne und Aktivitäten des Babys. Die Ärztin stellte fest, dass der Muttermund einen Zentimeter geöffnet war und nahm eine Eipollösung vor, was die Wehen fördern und die Geburt beschleunigen soll. Den Rest des Tages verbrachten wir zu Hause mit Vorbereitungen für das Baby (nicht dass nicht eigentlich schon seit Wochen alles bereit war, aber was sollten wir sonst tun? 😉 ) und nebenbei Wehen veratmen. Leider wurden die Wehen den ganzen Tag lang trotz aller Versuche mit wehenfördernden Hausmitteln einfach nicht stärker bzw. häufig genug, dass sie uns im Krankenhaus nicht wieder nach Hause geschickt hätten.  Weiterlesen

Sie ist da :-) 

Unsere Tochter wurde am 03. Januar geboren und ist soooooo süß! 
Die Geburt dauerte insgesamt 35 Stunden und wir schrammten nur knapp am Kaiserschnitt vorbei. Der Moment, in dem sie ihren ersten Atemzug machte, wird für immer unvergesslich sein. Wir haben uns schwer verliebt! 👩‍👩‍👧❤️