Vom Traum in die Realität

Triggerwarnung: Geburtstrauma, Krampfanfall

Zu aller erst war da der Traum von der Hausgeburt. Von der selbstbestimmten Geburt in sicherer Umgebung, wo Nr 12 auf Wunsch dabei sein könnte, aber zumindest kurz nach der Geburt schon ihr Geschwisterkind kennenlernen kann. Und auch ich (M.) wäre nicht länger als die Geburt eben dauert von Nr 12 getrennt. Weiterlesen

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Und plötzlich ist Nr 3 da

Triggerwarnung: Geburtstrauma, Krampfanfall

Am 25.12.2018 wurde bei 36+6 unser zweites kleines Riesenwunder geboren. Sie* ist mega süß und genauso perfekt wie Nr 12! Weiterlesen

Erleichterung pur

Heute war der lang ersehnte gynäkologische Termin, und um es kurz zu machen: Nr. 3 ist zeitgemäß entwickelt! Wir sind so unendlich erleichtert und dankbar. 🙂

Zusätzlich bin ich ab heute im Beschäftigungsverbot und freue mich sooooo sehr, dass jetzt erstmal für längere Zeit der Psychoterror ein Ende hat und ich ganz viel Zeit mit meinen zwei Lieblingsmenschen verbringen darf.

Zur Feier der guten Nachricht sind wir beim schwedischen Möbelhaus Kaffee trinken gegangen und haben einen Sonnenschirm gekauft, den wir in der Hand tragen können. Nr. 12 mag ihren Sonnenhut nämlich nicht so gerne und so können wir alle im Schatten stehen. Win win ohne unnötigen Kampf und damit mehr Selbstbestimmung für Nr. 12.

Update Blutungen

Die Blutungen kamen und gingen jeden Tag mehr oder weniger regelmäßig in einer Stärke, die Raum für Hoffnung ließ. Heute allerdings sind die Blutungen sehr viel stärker als sonst, sodass ich (M.) das Gefühl habe auszulaufen. Auch mein Körper fühlt sich anders an als die Tage vorher. Das alles stimmt mich pessimistisch, was das Fortbestehen der Schwangerschaft angeht. Klarheit werden wir allerdings erst am Dienstag Vormittag haben. (Und in Anbetracht der Tatsache, dass K. bei Nr. 12 „literweise“ geblutet hat und Nr. 12 hier quietschfidel rumrennt, gibt es immerhin noch ein klein wenig Hoffnung in mir.)

Angst macht mir, dass das ganze Prozedere (anstrengende Reise nach Barcelona, Hormonbehandlung mit Schmerzen in den Brüsten, Zittern um das Eintreten und dann Fortbestehen einer Schwangerschaft, Finanzierbarkeit…) dann wieder von vorne losgeht. Mit dieser Ungewissheit und dem Nicht-Planen-Können kann ich nicht ganz so gut umgehen. Auch ein potentieller Abschied von dem (aktuellen) Kind in unseren Gedanken fällt mir schwer. Dazu kommt dann noch die Angst vor der Arbeitsstelle. Ich will dort nicht mehr hin, will aber auch meinen Beruf nicht aufgeben: ein bisher ungelöstes Problem.

Im Endeffekt muss ich wahrscheinlich all die Verzweiflung nutzen, um etwas Gutes für die Zukunft daraus werden zu lassen. Wie auch immer das aussehen mag.

Blutungen

Ich bin jetzt bei 6+2 und habe seit drei Tagen Blutungen. Bei 6+0 konnte ich bei der Gynäkologin das Herz schlagen sehen bzw. einen Blutzufluss zum Embryo. Theoretisch ist also alles in Ordnung, Angst habe ich trotzdem ganzschön. Ich habe auch gleich die Spritze gegen die Antikörperbildung bekommen (ich bin Rhesusfaktor negativ), da man nicht wissen könne, ob Blut von der Schwangerschaft dabei ist und die Spritze keine Schäden anrichtet. Weiterlesen

Nr. 3 am Start

Bei uns ist im Moment so viel los, dass wir es tatsächlich bisher noch nicht geschafft haben, unseren Blog auf den aktuellen Stand zu bringen…

Unser kleiner Embryo (Startposition Nr. 3 im Embryoscope 😉) hat tatsächlich seine Festhaltequalitäten unter Beweis gestellt und es sich in M.s Bauch gemütlich gemacht. Einen Ultraschall gab es auch schon, auf dem eine für den Zeitpunkt passende Fruchthöhle sichtbar war. Nun warten wir auf den nächsten Termin in ungefähr zwei Wochen und hoffen, dann ein schlagendes Herz in Form eines ähnlichen Blinkepunkts zu sehen wie bei unserem ersten Wunder vor zwei Jahren.

M. geht es soweit ganz gut, sie ist müde und generell etwas abgeschlagen, ab und zu zieht es etwas im Unterleib, aber größere Beschwerden hat sie glücklicherweise nicht. Wir hoffen, dass das so bleibt. Einen gesegneten Appetit hat sie allerdings, oder wie sie selbst sagt: „Ich habe keine Fressattacken, mein ganzer Tag ist eine einzige Fressattacke!“. Das einzig wirklich ungünstige ist, dass sie Nr. 12 wegen Schmerzen nicht in der Trage in den Schlaf tragen kann. Da diese aber anders ohne K. bzw. deren Brust nicht zuverlässig einschläft, haben wir tatsächlich für unser bald 17 Monate altes Kind einen Kinderwagen angeschafft (sehr günstig gebraucht). K. nimmt nämlich zur Zeit an einem Kurs teil, weswegen sie einmal wöchentlich abends zur Einschlafzeit von Nr. 12 außer Haus sein muss. Den Kinderwagen haben wir auch schon als Einschlafweg etabliert, das einzige was noch Potential nach oben hat ist das Umbetten vom Kinderwagen ins Bett, das hat bei den bisherigen Versuchen noch nicht geklappt. Aber wir probieren uns noch durch…

Rechnerisch ist M. übrigens gerade in Woche 6, wir hoffen also wieder auf ein Januar-Baby, damit haben wir ja schonmal gute Erfahrungen gemacht 😉

Also wer gerade Daumen frei hat, darf sie gerne für uns drücken! 😊

Geburtsbericht

Die Geburt unserer Tochter begann am errechneten Termin (2. Januar) kurz nach Mitternacht, als wir gerade schlafen gehen wollten, mit Wehen. Diese waren noch ganz gut auszuhalten, aber für mich (K.) war an Schlaf nicht mehr zu denken. M. ist eine Weile mit mir wach geblieben, wir haben noch etwas gegessen und als die Wehen nach einigen Stunden immer noch nicht häufiger oder heftiger wurden, konnte ich sie überzeugen, dass wenigstens sie sich ein bisschen Schlaf holt. Da es der errechnete Geburtstermin war, hatten wir an diesem Tag vormittags Termin zur Kontrolle bei der Frauenärztin, wo wir dann trotz Wehen hingegangen sind, weil die Wehen immer noch nicht krankenhausreif waren und wir uns davon Informationen zur Art der Wehen (es hätten ja auch noch Vorwehen oder ähnliches sein können) und natürlich, ob es dem Baby gut geht, erhofften. Das CTG zeigte dann alle zehn Minuten Wehen und super Herztöne und Aktivitäten des Babys. Die Ärztin stellte fest, dass der Muttermund einen Zentimeter geöffnet war und nahm eine Eipollösung vor, was die Wehen fördern und die Geburt beschleunigen soll. Den Rest des Tages verbrachten wir zu Hause mit Vorbereitungen für das Baby (nicht dass nicht eigentlich schon seit Wochen alles bereit war, aber was sollten wir sonst tun? 😉 ) und nebenbei Wehen veratmen. Leider wurden die Wehen den ganzen Tag lang trotz aller Versuche mit wehenfördernden Hausmitteln einfach nicht stärker bzw. häufig genug, dass sie uns im Krankenhaus nicht wieder nach Hause geschickt hätten.  Weiterlesen