Vom Traum in die Realität

Triggerwarnung: Geburtstrauma, Krampfanfall

Zu aller erst war da der Traum von der Hausgeburt. Von der selbstbestimmten Geburt in sicherer Umgebung, wo Nr 12 auf Wunsch dabei sein könnte, aber zumindest kurz nach der Geburt schon ihr Geschwisterkind kennenlernen kann. Und auch ich (M.) wäre nicht länger als die Geburt eben dauert von Nr 12 getrennt. Weiterlesen

Und plötzlich ist Nr 3 da

Triggerwarnung: Geburtstrauma, Krampfanfall

Am 25.12.2018 wurde bei 36+6 unser zweites kleines Riesenwunder geboren. Sie* ist mega süß und genauso perfekt wie Nr 12! Weiterlesen

Schwangerschaft und Missbrauchserfahrungen – eine Gedankensammlung

Heute möchte ich mich einem sehr unangenehmen Thema widmen, da ich (M.) in den letzten Wochen und Monaten doch oft getriggert wurde. Gelesen hatte ich ja, dass Missbrauchserfahrungen in der Schwangerschaft wieder hochkommen können und vieles auslösen können, überrascht hat es mich trotzdem mit welcher Wucht sie dann kamen. Weiterlesen

„Ernsthaft…???“

fragen wir uns seit gestern. Es geht mal wieder um unsere Neverending-Story Stiefkindadoption. Im Februar war unser Gerichtstermin, seitdem ist Nummer 12 offiziell auch M.s Kind. Eine Geburtsurkunde, auf der ihre* beiden Eltern aufgeführt sind, hat sie* allerdings bis heute nicht und wird sie auch in absehbarer Zeit nicht haben. Warum das?

Nun, wir haben beantragt, dass Nummer 12 von M. als K.s Lebenspartnerin adoptiert wird und so steht das auch im Gerichtsbeschluss. Mittlerweile führen wir aber keine Lebenspartnerschaft, sondern eine Ehe. Das Standesamt sieht sich nun nicht in der Lage, M. ins Geburtenregister einzutragen, weil unsere Lebenspartnerschaft nicht mehr existiert und deshalb dort nicht referenziert werden kann. An dieser Stelle auf unsere Ehe verweisen geht auch nicht, da diese nicht im Gerichtsbeschluss genannt ist. Eine Eintragung mit Referenz auf die Ehe käme laut der Person vom Standesamt einer eigenmächtigen Änderung des Gerichtsbeschlusses gleich, was nicht erlaubt ist, und eine Eintragung mit Referenz auf eine nicht mehr existente Lebenspartnerschaft ist nicht möglich. Zur Zeit weiß niemand, wie so ein Fall zu handhaben ist. Laut Person vom Standesamt wurde das in irgendeinem Ausschuss auf Bundesebene schon diskutiert, aber angeblich schon vor einem Monat und bislang gibt es keine Information, wie denn nun der Wortlaut im Geburtenregister sein soll. Unserer Meinung nach muss es wohl ähnlich wie auf unserer Eheurkunde einen Verweis auf die vorherige Lebenspartnerschaft geben, aber ohne Vorgabe von Bundesebene, wie der genaue Wortlaut sein soll, wird es keine Eintragung von M. ins Geburtenregister und damit keine Geburtsurkunde für Nummer 12 mit ihren beiden Eltern geben…

Erleichterung pur

Heute war der lang ersehnte gynäkologische Termin, und um es kurz zu machen: Nr. 3 ist zeitgemäß entwickelt! Wir sind so unendlich erleichtert und dankbar. 🙂

Zusätzlich bin ich ab heute im Beschäftigungsverbot und freue mich sooooo sehr, dass jetzt erstmal für längere Zeit der Psychoterror ein Ende hat und ich ganz viel Zeit mit meinen zwei Lieblingsmenschen verbringen darf.

Zur Feier der guten Nachricht sind wir beim schwedischen Möbelhaus Kaffee trinken gegangen und haben einen Sonnenschirm gekauft, den wir in der Hand tragen können. Nr. 12 mag ihren Sonnenhut nämlich nicht so gerne und so können wir alle im Schatten stehen. Win win ohne unnötigen Kampf und damit mehr Selbstbestimmung für Nr. 12.

Update Blutungen

Die Blutungen kamen und gingen jeden Tag mehr oder weniger regelmäßig in einer Stärke, die Raum für Hoffnung ließ. Heute allerdings sind die Blutungen sehr viel stärker als sonst, sodass ich (M.) das Gefühl habe auszulaufen. Auch mein Körper fühlt sich anders an als die Tage vorher. Das alles stimmt mich pessimistisch, was das Fortbestehen der Schwangerschaft angeht. Klarheit werden wir allerdings erst am Dienstag Vormittag haben. (Und in Anbetracht der Tatsache, dass K. bei Nr. 12 „literweise“ geblutet hat und Nr. 12 hier quietschfidel rumrennt, gibt es immerhin noch ein klein wenig Hoffnung in mir.)

Angst macht mir, dass das ganze Prozedere (anstrengende Reise nach Barcelona, Hormonbehandlung mit Schmerzen in den Brüsten, Zittern um das Eintreten und dann Fortbestehen einer Schwangerschaft, Finanzierbarkeit…) dann wieder von vorne losgeht. Mit dieser Ungewissheit und dem Nicht-Planen-Können kann ich nicht ganz so gut umgehen. Auch ein potentieller Abschied von dem (aktuellen) Kind in unseren Gedanken fällt mir schwer. Dazu kommt dann noch die Angst vor der Arbeitsstelle. Ich will dort nicht mehr hin, will aber auch meinen Beruf nicht aufgeben: ein bisher ungelöstes Problem.

Im Endeffekt muss ich wahrscheinlich all die Verzweiflung nutzen, um etwas Gutes für die Zukunft daraus werden zu lassen. Wie auch immer das aussehen mag.

Blutungen

Ich bin jetzt bei 6+2 und habe seit drei Tagen Blutungen. Bei 6+0 konnte ich bei der Gynäkologin das Herz schlagen sehen bzw. einen Blutzufluss zum Embryo. Theoretisch ist also alles in Ordnung, Angst habe ich trotzdem ganzschön. Ich habe auch gleich die Spritze gegen die Antikörperbildung bekommen (ich bin Rhesusfaktor negativ), da man nicht wissen könne, ob Blut von der Schwangerschaft dabei ist und die Spritze keine Schäden anrichtet. Weiterlesen