Zeichensprache

Nr. 12 spricht mit uns! Der helle Wahnsinn 🙂

Aber von vorne: Wir hatten uns in der Schwangerschaft überlegt, dass Zeichensprache sehr praktisch wäre in der Zeit bis Nr. 12 sprechen kann. So könnten wir wissen, was sie* möchte und sie* müsste nicht ganz so oft frustriert sein. Soweit so gut. Zwischenzeitlich hatten wir das mit der Zeichensprache aufgegeben, weil wir es nicht praktikabel fanden. Wir konnten beispielsweise keine beidhändigen Zeichen machen, weil immer eine Hand an unserem Turn-Baby sein musste. Wir hatten uns auch schon damit abgefunden, dass es eben nichts wird mit der Zeichenkommunikation. Aber dann kam der Tag an dem sich das Blatt wendete:

M. hat mit Nr. 12 Quark gegessen und immer wieder das Zeichen für „mehr“ gemacht, bevor sie ihr* noch etwas mehr Quark gegeben hat. Irgendwann hat M. geraten, dass Nr. 12 fertig sei und sie sauber gemacht und auf den Boden gesetzt. Daraufhin hat Nr. 12 nach oben gezeigt und das Zeichen für „mehr“ gemacht. Natürlich hat sie* so viel Quark bekommen, wie sie wollte (es ist auch ihre Lieblingsspeise 😉 ). K. hat gar nicht glauben wollen, dass Nr. 12 wirklich ein echtes Zeichen gemacht hat. Und schwupps hat sie* es ihr beim nächsten Stillen vorgeführt, als das T-Shirt zu früh wieder über der Brust war.

Dieser Moment war total faszinierend. Seitdem bauen wir immer wieder Zeichen ein. Da Nr. 12 auch mittlerweile viel alleine durch die Gegend krabbelt und irgendwo rumsteht, haben wir Eltern auch beide Hände frei, um kompliziertere Zeichen zu machen.

Heute morgen hatten wir dann unsere erste längere „Unterhaltung“ mit Nr. 12 in Zeichensprache: Sie* wurde wach und wir haben so ein sehr kleines Licht vom Babyphone angemacht und das Zeichen für „Licht an“ dazugezeigt. Danach haben wir kurz gespielt, bis Nr. 12 auf den Rolladen gezeigt hat und das Zeichen für „Licht an“ gemacht hat. Daraufhin haben wir den Rolladen ein kleines Stück hoch gemacht, hatten mehr Licht und weiter gespielt bis Nr. 12 wieder auf den Rolladen gezeigt hat und „mehr“ „Licht an“ angezeigt hat. Dass wir das verstanden und den Wunsch erfüllt haben hat sie* wie Bolle gefreut (und uns dann natürlich mit).

(Nr. 12 hat als erstes Zeichen „komm“ mit der Hand gemacht, wenn sie* Hilfe brauchte oder uns näher bei sich haben wollte. Außerdem winkt und klatscht sie gerne und zeigt auf Sachen oder nach oben.)

Es ist echt ein Wunder, was unser kleiner Wunsch-Mensch alles in der Kürze der Zeit lernt. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus und die Zeit verfliegt wie ein Fingerschnipps.

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