Schwangerschaftswoche 25

Seit unserem letzten Beitrag ist schon wieder einige Zeit vergangen. Mittlerweile bin ich (K.) in Schwangerschaftswoche 25 angekommen. Es ist schon verrückt, dass jetzt schon deutlich mehr als die Hälfte der Schwangerschaft vorbei ist…

Gestern war mal wieder eine Vorsorgeuntersuchung bei der Frauenärztin. Unser Baby ist absolut zeitgerecht entwickelt und die beim letzten Mal zu sehenden Vakuolen in der Plazenta, wegen derer wir beim Spezial-Ultraschall waren, scheinen sich auch zurückgebildet zu haben. Das ist sehr beruhigend. Trotzdem gehen wir natürlich Ende der Woche nochmal zum Kontrolltermin beim Spezial-Ultraschall, schon allein weil wir hoffen wieder so tolle 3D-Aufnahmen unseres Menschleins zu sehen. 🙂

Mir geht es gut, langsam werden viele Bewegungen etwas schwerfälliger, aber ich glaube das ist noch gar nichts im Vergleich dazu, wie es am Ende der Schwangerschaft sein wird. Zwischenzeitlich hatte ich etwas mit nächtlichen Wadenkrämpfen zu kämpfen, dank BlackRoll und Magnesium hat sich das Thema aber zum Glück wieder weitgehend erledigt. Ansonsten ist alles schön entspannt was Schwangerschaftsbeschwerden oder ähnliches angeht.

Die schönsten Momente der letzten Wochen waren in Woche 22, als M. zum ersten Mal sicher eine Bewegung an meinem Bauch spüren konnte. Und dann in dieser Woche, als ich und zwei Tage später auch M. zum ersten Mal die Bewegung unseres Babys als Zucken meines Bauchs sehen konnten. Insgesamt ist es einfach toll, sie jetzt so oft und stärker werdend zu spüren und am schönsten ist es, wenn M. und ich zusammen meinen Bauch beobachten oder M.s Hände auf meinem Bauch liegen und wir zusammen auf Bewegungen warten.

Seit dem vergangenen Wochenende haben wir auch unsere Anschaffungen für’s Baby etwas aufgestockt: Ein gebrauchtes Bett, das wir unseren Wünschen entsprechend umbauen können (so, dass nur auf einer Seite Gitter sind und die Liegehöhe so, dass sie neben uns schlafen kann) mit allem möglichen Zubehör und etliche Babyklamotten von einem Second-Hand-Basar. Außerdem haben wir uns für eine Trageberatung angemeldet, die Anfang Oktober stattfinden wird, weil wir gerne auf einen Kinderwagen verzichten wollen und deshalb schon vor der Geburt wissen möchten, worauf wir achten müssen und idealerweise erste Erfahrungen mit verschiedenen Tragesystemen sammeln können.

Was wir bisher etwas vernachlässigt haben ist das Thema Recht. Wir müssen unbedingt möglichst bald herausfinden, wie wir unser Baby möglichst gut absichern können, sodass sie auch wenn der Fall der Fälle vor einer erfolgreichen Stiefkindadoption eintreten sollte, bei ihrer Mama M. bleiben könnte… Wir hoffen da irgendeine Möglichkeit zu finden, die uns als Familie wenigstens einigermaßen Sicherheit bieten kann.

Ab dem nächsten Kontrolltermin bei der Frauenärztin wird auch jedes Mal ein CTG gemacht, das habe ich während ich im Krankenhaus lag bei meiner Zimmergenossin immer erlebt und fand es toll, dass sie eine ganze halbe Stunde dem Herzschlag ihres Babys lauschen konnte. Ich freue mich also schon darauf 🙂

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3 Gedanken zu “Schwangerschaftswoche 25

  1. Thema Recht: Testament, Patientenverfügung, Vollmachten (v.a. für den Fall, dass du irgendwo komatös auf der ITS rumhängst und man deine Frau nicht zu eurem Kind lässt, weil ja nicht leibliche Mutter).
    Am besten macht ihr einfach einen Termin beim Notar und bringt eure Wünsche vor. Die Kosten werden einkommensabhängig erhoben.

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  2. Glückwunsch zur 25. Woche 🙂 . Zur Absicherung habe ich ein Testament beim Notar gemacht, das bei Gericht hinterlegt ist und für den Fall meines Todes bestimmt, dass unsere Tochter bei meiner Frau bleiben und aufwachsen soll. Das gilt aber nur für den Fall des Todes, da das Testament ja ansonsten nicht eröffnet wird.
    D.h. für den Koma-Fall (oder ähnliches) habe ich im Endeffekt eine Art Vollmacht hier zu Hause hinterlegt, die dem Grunde nach im Wortlaut gleichlautend mit der Erklärung im Testament ist. So hatte es mir der Notar empfohlen.
    Gestern (8 Wochen nach der Geburt) konnten wir nun auch endlich zum Notar, um den Antrag auf Stiefkindadoption beglaubigen und bei Gericht einreichen zu lassen.
    Hier ist es im übrigen so, dass wenn das Verfahren einmal läuft und ich währenddessen versterbe, es ggf. dennoch später zur Adoption kommen kann.

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