Frühkindliche Förderung ;-)

Im Vorfeld unseres aktuellen Transferzyklus wurde uns von unserer Klinik, dem Institut Marqués in Barcelona, eine derzeit dort durchgeführte Forschungsstudie vorgestellt. In dieser Studie geht es darum, ob die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung von Embryonen in der Gebärmutter durch Musik erhöht werden kann. In vorherigen Studien des Instituts konnte festgestellt werden, dass Föten ab dem Alter von 16 Wochen per Ultraschall sichtbar auf Musik reagieren und auch, dass sich Eizellen nach der Befruchtung im Labor besser zu Embryonen entwickeln, wenn sie mit Musik beschallt werden. Nun also die Studie über eine mögliche Verbesserung der Schwangerschaftsrate nach einem Embryotransfer. In der Studie muss eine Hälfte der Studienteilnehmerinnen gar nichts tun, der andere Teil bekommt ein Gerät, das vaginal eingeführt werden und Musik abspielen kann, was dann zwischen Transfer und Schwangerschaftstest (10 Tage lang) 2x täglich erfolgen soll. Da wir uns auf keinen Fall einen nachteiligen Effekt davon vorstellen können, haben wir zugesagt, an der Studie teilzunehmen. Am Transfertag wurden wir dann der Gruppe, die den sogenannten „Babypod“ benutzen soll, zugeordnet. K. bekam das Gerät und den Ablauf der Studie erklärt und einen kleinen Fragebogen zum Beantworten und Loggen der Benutzungszeiten des Geräts während dieser zehn Tage.

Die erste Benutzung des Babypods war etwas seltsam, aber mittlerweile, nach zwei Tagen, hat sich K. schon ein bisschen daran gewöhnt. Die abzuspielende Musik ist „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart, was unserem potentiellen Baby dann wohl die frühestmögliche „frühkindliche Förderung“ mit klassischer Musik verschafft. 😉 Nicht dass wir Fans davon wären, Kinder frühestmöglich erzwungenerweise mit Bildung zu „optimieren“, aber in diesem Fall ist das wohl was anderes…

Das Benutzen des Babypods bringt das Thema einer möglichen Schwangerschaft doch etwas mehr in den Vordergrund als es wohl sonst der Fall gewesen wäre. Trotzdem beschäftigen uns weit weniger mit dem Thema als letztes Jahr bei unserem letzten Transferversuch und sind deutlich weniger nervös und angespannt. Wir schmieden auch keine Pläne, wann was und wie sein wird, wenn es jetzt klappen sollte, sondern heben uns das auf für die Zeit nach einem positiven Test, ob das nun in wenigen Tagen, einigen Wochen, Monaten oder wann auch immer ist. Wir glauben daran, dass es irgendwann klappt.

Wir sind gespannt, was die Studie insgesamt ergeben wird, wann es bei uns klappen wird, und natürlich, ob unser Kind später klassische Musik mag, sollte es aus einem Musik-Transferzyklus entstanden sein 😉

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