Es geht voran…

Kaum zu glauben, aber ich (K.) bin auf dem Weg nach Barcelona zum Transfer! Wie kam es dazu? Nachdem unsere Ärztin und die Genetikabteilung (durch die Blume) grünes Licht gegeben haben, dass das Risiko eines Gendefekts bei unseren Embryonen vernachlässigbar ist, haben wir uns entschieden, es zum nächstmöglichen Zeitpunkt wieder zu versuchen.
Mit dem Zyklusbeginn ging es also los mit Estradiol-Pflastern. Am achten Tag ein Ultraschall beim Frauenarzt zur Messung des Endometriums, das zum Glück bereits ausreichend aufgebaut war. Fünf Tage vor dem geplanten Transfertermin (der heute ist!) begann dann die Einnahme von Progesteron. Dabei muss alle acht Stunden eine Tablette eingenommen werden, um die Gebärmutter in den zum Embryo passenden Zustand zu bringen.
Dank unseres Hauskaufs und der umfangreichen Renovierung neben unseren eigentlichen Jobs sind wir nicht exklusiv auf das Transferthema fokussiert, was es auf der einen Seite irgendwie unwirklich macht, auf der anderen Seite aber auch deutlich weniger angespannt als letzten Sommer. Mal sehen ob das während der Wartezeit auf den Schwangerschaftstest so bleibt. Im Moment ist es für uns nicht sonderlich real, dass K. bald schwanger sein könnte. Wir wollen möglichst weiter machen wie die ganze Zeit und uns erst nach einem positiven Test mit dem Thema Schwangerschaft beschäftigen.
Leider kann M. aus beruflichen Gründen dieses Mal nicht mit zum Transfer fliegen. Wir haben aber beschlossen, trotzdem diesen Zyklus für den Transferversuch zu nutzen, weil es die nächsten drei Zyklen auch nicht anders wäre und wir dann noch vier Monate warten müssten. Und wie wir ja wissen, heißt Transfer nicht automatisch Schwangerschaft. Aber da ich ja die Prozedur schon kenne und weiß, dass M. von zu Hause aus in Gedanken bei mir ist, traue ich es mir auch so zu.
Die Hausrenovierung geht auch voran. Wir haben jetzt seit ca. drei Wochen den Schlüssel. Von diesen drei Wochen haben wir zwei mit Rückbau und Entsorgung alter Sachen verbracht, wie zum Beispiel Tapeten, Wände, Estrich, alte Gas- und Elektroöfen, Gas-, Wasser und Stromleitungen. Zum Glück haben wir kompetente Unterstützung aus der Familie (bzw. eigentlich sind wir eher die Unterstützung der kompetenten Bauleitung aus der Familie ;-)), sonst wäre das alles für uns nicht machbar. Mittlerweile stehen schon die ersten Träger für die neuen Wände 🙂 Die körperliche Arbeit ist eine schöne Abwechslung zur Schreibtischarbeit im Job. Wir machen auch im Moment deutlich weniger Sport als vor dem Hauskauf, weil wir oft abends einfach nur kaputt ins Bett fallen. Es fühlt sich gut an, am Bau voran zu kommen und wir freuen uns von Tag zu Tag mehr auf unsere eigenen vier Wände (vielleicht sogar zu dritt?)!

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