Aktueller Stand

Da seit unserem letzten Blogeintrag, insbesondere in der Kategorie „Weg zum Wunschkind„, schon einige Zeit vergangen ist, gibt es jetzt mal wieder ein Update.

Tatsächliche News gibt es leider keine. 😦 Für alle, die mit der aktuellen Situation nicht vertraut sind: Eine (fremde) Schwangerschaft mit einem mit Hilfe von Samen von unserem Spender gezeugten Kind musste abgebrochen werden, weil das ungeborene Kind schwere Fehlbildungen hatte. Nun warten wir auf Informationen von unserer Klinik, ob diese Fehlbildungen genetisch bedingt und – wenn ja – von Seiten des Samenspenders kamen oder nicht. Wenn nicht, könnten wir bald den nächsten Transferversuch starten, wenn ja stehen genetische Untersuchungen unsererseits an, zur Abklärung potentieller genetischer Risiken für unsere kryokonservierten Embryos. Im schlimmsten Fall müssten wir die IVF-Behandlung komplett von vorn beginnen und die dann entstehenden Eizellen mit Samen eines anderen Spenders befruchten lassen. Dies würde die Erfüllung unseres Kinderwunschs aus finanziellen und organisatorischen Gründen wahrscheinlich um mehrere Jahre verzögern.

Unser, in letzter Minute abgebrochener, Transferversuch ist mittlerweile über fünf Wochen her. Zwischenzeitlich (vor etwa drei Wochen) hat sich unser Arzt bei uns gemeldet, aber nur um uns mitzuteilen, dass es noch keine Informationen gibt. Trotzdem haben wir uns darüber gefreut, dass er sich bei uns gemeldet hat, denn das zeigt ja, dass er bzw. die Klinik uns nicht vergessen hat.

Im Moment sind wir beide beruflich sehr eingespannt und in unserer Freizeit beschäftigen wir uns mit Sport und gesunder Ernährung, weswegen wir uns körperlich ziemlich gut fühlen. Die Tage vergehen recht schnell, und das Kinderthema fühlt sich im Moment weit weg an. Trotzdem ist da unterschwellig immer auf der einen Seite die Hoffnung, dass wir vielleicht um die Weihnachtszeit schon einen neuen Versuch starten könnten, und auf der anderen Seite die Angst, dass es nicht gut ausgehen könnte und wir womöglich noch sehr lange oder gar für immer kinderlos bleiben werden. Durch Beschäftigung mit anderen Dingen verdrängen wir sowohl Angst als auch Hoffnung meist recht erfolgreich. Mit Näherrücken des Zeitpunkts, zu dem die Untersuchungen abgeschlossen sein sollten, werden allerdings auch die Sorge und die Ungeduld stetig größer. Es hieß, dass wir nach vier bis sechs Wochen Bescheid bekommen, wie es weiter gehen kann. Es kann also jeden Tag eine Nachricht von der Klinik kommen. Wahrscheinlich erstmal in Form eines Terminvorschlags zum Telefonat mit unserem Arzt. Oder werden sie uns schon direkt einen Hinweis auf die Ergebnisse der Untersuchungen geben? Wird es womöglich sogar noch länger als die veranschlagten sechs Wochen dauern? Das wäre dann wahrscheinlich kein gutes Zeichen…? Wir hoffen auf baldige Auflösung…

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