Sackgasse innerlich durchbrochen

Wir sind wieder einmal gemeinsam einen Schritt weiter gekommen und haben für uns eine Lösung gefunden, wie wir mit der unerträglichen Last umgehen wollen, dass eventuell alles vorbei sein soll. Denn bis vor ein paar Stunden dachten wir, dass es aktuell zwei Möglichkeiten gibt: 1. alles ist gut und es war nur ein Vorsichtsstopp oder

2. alles ist vorbei und wir können uns nicht noch einmal 20.000 € leisten, um neue Blastozysten von uns beiden herzustellen. Zumal wir diese erste Runde auch noch nicht ganz bezahlt haben und jeder Transferversuch ja auch wieder Geld kostet.

Dieses drohende Damoklesschwert hat uns schwer zu schaffen gemacht, da es nun mal unser Herzenswunsch ist, zumindest die Chance auf unsere Wunschkinder zu bekommen. Wenn es dann nicht funktionieren würde, wäre das schlimm, aber machbar. Nur hätten wir es dann versucht. Wir haben auch überlegt, was wir machen, wenn der Spender ein genetisches Problem hätte, das mit einer von uns beiden leider zusammenpassen würde, sodass die Hälfte unserer Embryos „kaputt“ wäre. Sollten wir dann wirklich die andere Hälfte benutzen? Sollten wir nur von einer das genetische Material verwenden um unsere Wunschkinder zu bekommen? Oder sollten wir darauf verzichten, dass die Kinder vom selben Spender wären und nur bei der genetisch Betroffenen noch einmal einen IVF-Zyklus durchführen, sodass wir zwar voneinander schwanger sein könnten, aber die Kinder keine genetische Gemeinsamkeit hätten. Schließlich wäre das kostengünstiger als alles neu zu machen.

Wir haben gemeinsam beschlossen, dass unser Weg der ist, voneinander schwanger sein zu wollen, wenn es die Natur zulässt und dass außerdem unsere Kinder biologische Halbgeschwister sein sollen. Die Gründe für diese Entscheidung haben wir in einem früheren Post ausführlicher dargelegt. Deshalb werden wir alles möglich machen, um diesen Wunsch zu erfüllen; auch wenn das bedeutet noch lange zu warten und den Sparplan noch sehr lange durchzuziehen. Und Geld regiert zwar die Welt, aber dann verzichten wir lieber auf andere Sachen, die mit Geld zu kaufen sind, als auf diesen unseren größten gemeinsamen Wunsch. Wir wollen keine Abstriche machen, was die Kinder angeht; dafür sind sie uns zu wichtig. Und deshalb werden wir auf unsere Art weiter machen! Und diese Entscheidung gibt inneren Frieden, ein klares Ziel, Zuversicht und genug Kampfgeist, um positiv weiter zu machen und dabei wir zu bleiben. 🙂

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