Was nun?

Wie sollen wir damit umgehen, dass wir jetzt – im besten Fall – bis mindestens Weihnachten warten müssen, bis wir den nächsten, zweiten Einsetzversuch starten dürfen? Es herrscht ein ziemliches Gefühlschaos und auch Ratlosigkeit…

Einerseits haben wir uns gute Alternativen geschaffen. Zum Beispiel haben wir mit Freeletics begonnen und können das nun weiter zu zweit durchziehen, was wegen seiner hohen Intensität und körperlichen Belastung in einer Schwangerschaft nicht möglich gewesen wäre. Außerdem haben wir angefangen, unsere Ernährung umzustellen und haben nun weiterhin die Kapazitäten uns intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen.

Auf der anderen Seite können wir aber auch nicht einfach „leben“ und fröhlich durch die Weltgeschichte reisen, da wir uns für die Transferversuche und zum Abbezahlen der IVF-Kosten an einen sehr strikten Sparplan halten müssen. Und die Unsicherheit, ob und wann es weitergehen kann mit dem eigentlichen Zweck dieses Sparplans macht das nicht gerade einfacher. Aber wir wollen nicht deprimiert sein und Trübsal blasen, es fällt uns nur aktuell etwas schwer, weil der Schock noch sehr tief sitzt.

Die Frage ist wohl, was wir gerade wollen

Zuallererst wünschen wir uns, dass mit unseren Embryos alles in Ordnung ist, und wir mit ihnen in absehbarer Zeit den zweiten Versuch starten können. Das können wir aber leider nicht beeinflussen, deshalb wollen wir versuchen uns auf andere Ziele zu konzentrieren.

Wir möchten weiter zusammen Freeletics durchziehen und fitter werden. Schließlich fühlen wir uns nach bisher drei Wochen Ernährungs- und Trainingsumstellung schon wesentlich gesünder und fitter, folglich müssen da ungeahnte Sphären auf uns warten 😉

Dazu kommt, dass sich über den Sport die Frustration über die aufgeschobene Chance ganz gut und sinnvoll abbauen lässt. M. hat sich so ein Fitnessprogramm außerdem schon immer gewünscht. Wir setzen es jetzt endlich um, da M. das ganze Jahr mit Verletzungen zu kämpfen hatte und wieder richtig durchstarten können möchte.

Wir erfüllen also doch wenigstens zwei Wünsche und müssen nicht nur verzichten – was aber leider trotzdem im Moment das dominante Gefühl ist.

Nun, genug gejammert – habt ihr Tipps zur Überbrückung der Ungewissheitsperiode, bis wir wissen, ob es überhaupt weiter gehen kann?

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2 Gedanken zu “Was nun?

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