Dicke Eier

Nun waren wir schon mehrmals, nämlich spätestens jeden zweiten Tag, im Institut Marquès. Die Routine eines solchen Besuchs beinhaltet eine Ultraschallkontrolle und -messung der Follikel, eine Blutentnahme zur Kontrolle des Estradiolspiegels und eine Besprechung mit dem behandelnden Arzt*. Zu Beginn waren alle stets verwirrt, Weiterlesen

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Andere Länder – andere Sitten

Am Morgen des vierten Tages der Behandlung, also nach drei abendlichen Spritzen, waren wir zum ersten Mal im Institut Marquès. Dort wurden über Ultraschall der Fortschritt der Eizellreifung und durch eine Blutentnahme der Estradiol-Spiegel überprüft.

Das war eine sehr lustige Erfahrung, weil wir dem Klinikpersonal unabsichtlich den einen oder anderen Schock verpasst haben. Geschafft haben wir das, indem wir
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Cool bleiben?!

Der Weg nach Barcelona war wegen der Medikamentenkühlung wie versprochen sehr spannend. 😉

Dank der, an die beiden Kühltaschen gebastelten, Thermometer wussten wir ständig über die Temperatur im Innenraum der Medikamentenhalterung Bescheid.
Noch bevor wir im Zug Richtung Flughafen saßen, ist in der einen Kühltasche die Temperatur unter Null gefallen. Dieses erste Problem (das Menopur darf auf gar keinen Fall gefrieren) lösten wir mit Weiterlesen

Die Angst vor der Spritze und anderen Unwägbarkeiten

Unser Kühlschrank steht seit ein paar Tagen voller Medikamente. Uns wurde Menopur verschrieben, das wir über eine nette Apotheke ganz problemfrei in Deutschland mit spanischem Rezept besorgen konnten. Die Kosten für die Medikamente haben sich, trotz billigerem Preis durch die Besorgung aus Frankreich, allerdings gewaschen, sodass wir sehr penibel auf die Kühlung achten.

Die Kühlung der Medikamente bereitet uns auch die größten Kopfschmerzen. Weiterlesen

Warum wir darüber reden und ist das nicht Privatsache?

‚Jemandes Sexualität ist Privatsache und gehört nicht in die Öffentlichkeit‘ ist ein oft gehörtes Argument gegen die Sichtbarkeit homosexueller Partnerschaften. Nun, ganz ketzerisch gefragt, ist Heterosexualität dann keine Sexualität?! Schließlich wird sich zu ihr in der Öffentlichkeit ununterbrochen und sogar unbewusst ständig ‚bekannt‘, indem zum Beispiel im Nebensatz „…mein Mann / meine Frau…“ erwähnt wird. Dieselbe Nebensatzaussage einer Person in einer homosexuellen Partnerschaft wird als „Coming Out“ bezeichnet und nicht selten kritisch als „auf die Nase binden“ von Homosexualität bezeichnet. Auch werden Personen für diesen Nebensatz als mutig bezeichnet. Warum? Weil aus demselben Nebensatz berufliche und private Nachteile erwachsen können.

Warum es wichtig ist, mutig zu sein

Den Mut dazu aufzubringen, über das Private zu sprechen, bedeutet, sich selbst und anderen zu helfen.

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Der theoretische Teil der Eizellkultivierung

Erstes „Treffen“ mit unserem Arzt

Unseren behandelnden Arzt haben wir zum ersten Mal per Skype getroffen. Er war sehr nett, hat Humor und uns geduldig alle Fragen beantwortet.

Außerdem hat er uns weitere Untersuchungsaufträge für unsere Haus- und Frauenärztinnen mit auf den Weg gegeben und anhand dieser dann einen Behandlungsplan erstellt. Auch das Prozedere hat er uns genauer erläutert: Wir werden also erst einmal einen Zyklus mit Hilfe der Antibabypille unterdrücken, um dann zu einem geplanten Zeitpunkt einen neuen Zyklus zu starten, der mit den IVF-Medikamenten zu einer erhöhten Eizellproduktion führen soll. Diese Eizellen sollen dann, unter Narkose, in der Klinik entnommen und befruchtet sowie anschließend kryo-konserviert (= „eingefroren“) werden. Weiterlesen